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Rodgers Technologie

Rodgers – Innovation aus Tradition

Seit über sechs Jahrzehnten steht der Name Rodgers für technischen Fortschritt im klassischen Orgelbau. Bereits 1958 präsentierte Rodgers die weltweit erste volltransistorisierte Kirchenorgel – ein Meilenstein, der den Beginn einer bis heute anhaltenden Innovationsgeschichte markierte. Es folgten zahlreiche technologische Entwicklungen, die den digitalen Orgelbau nachhaltig geprägt haben: der erste Transistor-Verstärker in einer Kirchenorgel, frühe mikroprozessorgesteuerte Systeme, MIDI-Integration, fortschrittliche DSP-Technologien und wegweisende Stereo-Sampling-Verfahren.

Heute entwickelt Rodgers seine Instrumente als Teil der Global Organ Group, dem weltweit führenden Hersteller digitaler klassischer Orgeln. Diese internationale Struktur verbindet amerikanische Innovationskraft mit europäischer Klangtradition und sichert kontinuierliche Forschung, Entwicklung und Produktion auf höchstem Niveau.


Dimensional Sound Modeling™ – Mehr als Sampling

Aktuelle Rodgers Orgeln basieren auf einem ganzheitlichen Klangkonzept, das unter dem Begriff Dimensional Sound Modeling™ zusammengefasst ist. Dahinter steht ein komplexes Zusammenspiel modernster Technologien, die weit über reine Sampling-Verfahren hinausgehen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Parallel Digital Imaging®

  • Fortschrittliche Digital Signal Processing (DSP)

  • RSS-Raumklangverfahren

  • VoicePalette™ Technologie

  • Random Tuning für natürliche Lebendigkeit

  • Stereo PDI™ Sampling

  • True Chimes™ Sampling

  • Mehrkanalige, bi-amplified Audio-Systeme

Diese Technologien ermöglichen eine präzise räumliche Abbildung, dynamische Klangentfaltung und eine außergewöhnlich realistische Ansprache.


Authentische Stereo-Klangerzeugung

Rodgers setzt konsequent auf echte Stereo-Klangerzeugung. Jeder Ton wird räumlich differenziert wiedergegeben und kann präzise im Stereofeld positioniert werden. Das Resultat ist ein transparentes, tragfähiges und organisch verschmelzendes Klangbild – vergleichbar mit der natürlichen Abstrahlung einer Pfeifenorgel.

Die Vorteile dieser Technologie sind deutlich hörbar:

  • Räumlich klar definierte Einzelstimmen mit hoher Durchzeichnung

  • Reduzierte Intermodulationen und Verzerrungen

  • Höchste Transparenz selbst in großen Tutti-Passagen

  • Lebendige Reproduktion feinster klanglicher Nuancen

Durch bi-amplified Verstärkertechnik werden tiefe und hohe Frequenzbereiche getrennt verarbeitet und verstärkt. Dies sorgt für zusätzliche Klangreinheit und Effizienz.


Dynamik, Schweller und musikalische Ausdruckskraft

Rodgers Orgeln reproduzieren nicht nur Lautstärkeveränderungen, sondern modellieren auch komplexe akustische Vorgänge. Beim Öffnen und Schließen der Schweller verändert sich – wie bei einer Pfeifenorgel – nicht nur die Dynamik, sondern auch der Obertongehalt und die klangliche Charakteristik.

Zudem werden feine Unregelmäßigkeiten und minimale Schwankungen integriert, die für die Natürlichkeit akustischer Instrumente entscheidend sind. Dieses Zusammenspiel aus technischer Präzision und musikalischer Sensibilität verleiht Rodgers Orgeln ihre charakteristische Ausdruckskraft.


Technik im Dienst der Musik

Bei aller technologischen Raffinesse steht eines im Mittelpunkt: die Musik. Rodgers entwickelt seine Instrumente aus der Erfahrung des Pfeifen- und Kombinationsorgelbaus heraus. Ziel ist nicht technische Komplexität um ihrer selbst willen, sondern ein inspirierendes, zuverlässiges und klanglich überzeugendes Instrument für Liturgie, Konzert und Unterricht.

Rodgers Orgeln verbinden Tradition und Innovation – hörbar in jedem Register, spürbar in jeder musikalischen Phrase.

Wir laden Sie ein, eine Rodgers Orgel selbst zu erleben und den Unterschied zu hören.